
RefLeX
Professionalisierung in der Erwachsenenbildung. Mit Bezug auf Fluchterfahrungen und Lernschwierigkeiten.
Das Erasmus+ Projekt RefLeX (Professionalization in Adult Education concerning Refugee Experiences and Learning Disabilities) zielt darauf ab, Erwachsenenbildner:innen bei ihrer Arbeit mit Menschen mit Fluchterfahrungen und Lernschwierigkeiten zu unterstützen. Personen mit Fluchthintergrund sind meist nicht nur mit der Schwierigkeit konfrontiert, in einem unbekannten Land Fuß zu fassen, sondern haben auf ihrer Reise oft auch traumatisierende Erfahrungen verschiedener Art gemacht.
Umso wichtiger ist es für die Erwachsenenbildung im Zielland, auf diese Erfahrungen und eventuell damit verbundene mentale Belastungen sowie die individuellen Lernreisen und Auswirkungen des Erlebten auf das Lernen selbst einzugehen.

Erfolgreiche Integration

Projektumsetzung
Wie wir das Projekt konkret durchführen?
In einem ersten Schritt erstellen wir unter Einbeziehung der Zielgruppe ein Booklet mit Hintergrundinformationen zu Migration, Fluchterfahrungen und Weiterbildung von Personen mit verschiedenen Lernreisen und -schwierigkeiten.
Darauf aufbauend wird ein Kurs für Erwachsenenbildner:innen entwickelt. Die darin enthaltenen Informationen und Praxistipps sollen die künftige Planung und Durchführung von Weiterbildungen für Personen mit Fluchterfahrung und Lernschwächen erleichtern.
Zusätzlich wird eine Toolbox mit praktischen Übungen und spielerischen Ansätzen zu diesen Themen zusammengestellt. Diese Übungen können direkt von Erwachsenenbildner:innen in ihren Kursen angewendet werden.
Kurzum: Mit diesem Projekt möchten wir zu einer integrativen und bedürfnisorientierten Erwachsenenbildung beitragen.
Auf einen Blick
Bereitstellung von Hintergrundinformationen zum
Unterrichten von Menschen mit Fluchterfahrung
und Lernschwierigkeiten
Erstellung eines Train-the-Trainer-Kurses
für Erwachsenenbildner:innen zu dieser Thematik
Erarbeitung einer Toolbox mit praktischen
Übungen für den Unterricht
Förderung der Integration durch
bedürfnisorientierte Bildung
Die Projektergebnisse
Im ersten Schritt wurde ein Booklet entwickelt. Dieses enthält Hintergrundinformationen zu Migration, Fluchterfahrungen und Weiterbildung von Personen mit verschiedenen Lernreisen und -schwierigkeiten.
Zudem wurde ein Curriculum für den Train-the-Trainer Kurs entwickelt:
Aufbauend auf dem Booklet wurde ein Kurs zur Weiterbildung von Erwachsenenbildner:innen erarbeitet. Dieser enthält Informationen sowie praktische Tipps zum Unterrichten von Menschen mit Fluchthintergrund, mentalen Belastungen und Lernschwierigkeiten.
Um sich auf der Lernplattform besser zurechtzufinden, können Sie hier einen Leitfaden dazu herunterladen:
Leitfaden „bit social academy“
Alternativ finden Sie hier die Kursmodule als PDF-Dateien:
1: Grundsätze der Bildung für Menschen mit Fluchtgeschichte
2: Auswirkungen von Flucht und Migration auf das Lernen
3: Psychologische Bedürfnisse erkennen
4: Identifizierung sprachlicher und bildungsbezogener Barrieren
5: Schaffen einer inklusiven Lernumgebung
6: Umgang mit emotional komplexen Situationen
7: Lernen mit verschiedenen Bildungshintergründen organisieren
8: Entwicklung individueller Lernpläne für Lernschwächen
9: Nutzung aktiver Methoden und multisensorischer Ressourcen
10: Achtsamkeit, Selbstfürsorge und berufliches Wohlbefinden
Hier finden Sie 5 „How-To-Guides“, die praktische Tipps, Good-Practice-Beispiele und Schritt-für-Schritt Anleitungen für typische, herausfordernde Situationen beim Unterrichten von Lernenden mit Fluchtgeschichte und/oder Lerndifferenzen enthalten:
Wie erkläre ich das österreichische Bildungssystem?
Wie gehe ich mit den Traumata meiner Lernenden um?
Wie gehe ich mit Konflikten um?
Wie kann ich Sprache vereinfachen?
Wie fördere ich eine Happy Mistake Kultur?
Zudem finden Sie hier 30 praktische Übungen, die Sie gemeinsam mit Ihren Lernenden im Unterricht durchführen können. Diese sollen zu einem gestärkten Selbstbewusstsein, einer höheren Lernmotivation und einer besseren Integration Ihrer Lernenden beitragen.

Ein Einblick

Unsere Arbeit am Projekt

Großer Dank an
den Fördergeber
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